Willkommen Zuhause, kleiner Vierbeiner!

Datum:

Die ersten Tage sind für uns vielleicht gar nicht so spannend – unsere Vierbeiner müssen allerdings mit unendlich vielen neuen Reizen umgehen. Daher gilt in der ersten Zeit: Weniger ist mehr. Gebt dem Wollebrocken Zeit, anzukommen. Der Welpe soll sein neues Zuhause und vor allem seine neue Familie in Ruhe kennenlernen können. 

Was darf der Welpe?

Regeln und Grenzen kennen und konsequent setzen

Toll ist es, wenn man sich schon im Vorfeld Gedanken gemacht hat, welche Regeln es für den Vierbeiner im neuen Zuhause geben soll. Das darf sich aber auch erst während der ersten Tage herauskristallisieren. Bei uns gibt es zum Beispiel einen Taburaum für Kuba. Er darf in diesen Raum nicht hinein, hat ihn aber als Welpe unter Aufsicht erkunden dürfen. Das eigentliche Training und das “Tabu” haben wir erst nach ca. 3 Wochen etabliert.

Trotzdem benötigen auch Welpen bereits Grenzen. Wie ihr in “Willkommen, kleines Hündchen” lesen konntet, würde ich bei einem erneuten Welpeneinzug das in die Hände beißen von Anfang an strikt unterbinden. Wenn ihr euch noch fragt: Wie unterbinde ich denn etwas? Keine Angst! Dazu werden von mir auch noch Trainingstipps kommen. Da ihr es aber von Anfang an benötigt, ist hier Management gefragt. Ihr brecht die Situation ab, wenn der Welpe in die Hände beißen möchte. Ihr “managet” es so, dass es dazu gar nicht kommen kann, sollte euch das wichtig sein.

In den ersten Tagen war unsere Priorisierung also:

Tipp aus der Sicht einer Hütehundhalterin: Der Welpe ist in den ersten Wochen natürlich der Mittelpunkt eures Lebens. Muss er mal? Hat er Hunger? Warum jault er? Warum bellt er? Was ich daran schmerzlich lernen musste: Gerade Hunde mit Hütehundanteil (Z.B. Australian Shepherd, Border Collie, Schäferhund…) sind Aufmerksamkeitsjunkies! Sie müssen ihr Leben lang lernen “nicht dran zu sein”. Das beginnt bereits im Welpenalter. Habt ihr euch für den Welpen Urlaub genommen? Mega! Sucht euch trotzdem eine Beschäftigung. Lest ein gutes Buch, spielt Spiele… Hauptsache eure Gedanken kreisen nicht um das Hündchen. Das tut dem Vierbeiner aber vor allem auch dem Zweibeiner gut 😉
Tipp zur Stubenreinheit: Praktisch in einem Hundeleben ist es, wenn der Hund sich auf Signal löst. Das kann man von Tag 1 an machen. Bevor der Hund sich löst, wird das Signal gesagt, z.B. Mach fein. Seht ihr also, dass der Hund eine Stelle sucht, sagt euer Signal. Macht ihr das konsequent, wird der Hund automatisch auf das Signal konditioniert.

@abenteuer_eigener_hund 

Habt ihr Fragen zur ersten Zeit mit dem neuen flauschigen Familienmitglied oder wollt mal schauen, wie Kuba seinen ersten Tag im neuen Zuhause erlebt hat? Schaut doch mal bei Instagram in unsere Highlights zu “Welpe” oder schreibt mir eine Direktmessage
« zurück zum Blog