Meine Grundsätze auf Abenteuer-Spaziergängen

1. Vor dem ersten Spaziergang mit Ihrem Hund erfolgt ein Gespräch zwischen uns.
Im Erstgespräch möchte ich Einiges über Ihren Hund erfahren: Wie ist er so? Wie alt ist er? Was muss ich beachten? Funktioniert der Rückruf aktuell oder laufe ich lieber mit einer Schleppleine? Ist er sozial kompatibel mit anderen Hunden? Benötigt er einen Maulkorb? Hat er Futterallergien? Darf er mit Leckerli bestätigt werden? Möchte er lieber mit einem Ball oder Spielzeug bestätigt werden? Wird er gerne gestreichelt oder möchte er keine Berührungen? Das und vieles mehr gilt es für mich zu beachten. Hier gibt es keine falschen Antworten. Es ist nur wichtig für mich, alle Informationen zu haben und dementsprechend zu agieren. Das Gespräch kann telefonisch, online oder vor Ort stattfinden und ist natürlich kostenlos.

2. Wenn uns ein Reiz (Fußgänger, Radfahrer, Jogger, Fremdhund…) entgegenkommt, wird der Hund angeleint.
Dies soll keinesfalls bedeuten, dass der Hund keine Freiheiten genießt oder ich ihm nicht vertraue, den Reiz zu ignorieren. Im Gegenteil: es gibt mir und dem Hund Sicherheit und die Freiheit, unabhängig von entgegenkommenden Reizen zu agieren. Er lernt dabei, dass es ganz normal ist, dass uns mal jemand entgegenkommt und er die Situation nicht lösen muss. Er kann ganz entspannt weiterlaufen, ohne dass seine Individualdistanz unterschritten wird. Er kann sich auf mich verlassen. Ich bin der Mensch, der die Situation für ihn regelt. Zudem können wir so dem Entgegenkommenden Respekt erweisen. Ich sehe niemandem an, ob er eine Hundeallergie oder auch Angst vor Hunden hat.

3. Hundekot wird eingesammelt.
Immer. Grundsätzlich. Selbstverständlich.

4. Fehler passieren. Fehler werden eingestanden und entschuldigt.
Jedem ist wahrscheinlich schon einmal passiert, dass der eigene Hund ungefragt zu einem Fremdhund gelaufen ist. Gerade in der Pubertät sitzt der Rückruf auch mal nicht so oder man ist selbst für eine Sekunde abgelenkt. Ich werde mich davon nicht freimachen können. Je mehr Erfahrung man sammelt, desto weniger Fehler werden passieren. Dennoch halte ich es für wichtig, dass man sich eingesteht, nicht perfekt zu sein und bei Fehlern die Größe zeigt, diese einzugestehen. Bitte scheuen Sie sich auch nicht, mich darauf anzusprechen, wenn Sie etwas stört.